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Turner Pens
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Hölzer Informationen
Feldahorn- Holz (Acer campestre) ist etwas dunkler und gelblicher, zäher und dichter als das des Bergahorns. Dadurch glänzt es stärker und hat eine deutlicher erkennbare Maserung. Im Wurzelbereich bildet es vereinzelt Maserknollen, die sehr schön aussehen. Riegelahorn (Acer pseudoplatanus) stellt eine sehr gesuchte Besonderheit der Maserung des Bergahorns dar. Dieser wird in geringen Mengen aus Bosnien, Schottland und Süddeutschland und Tirol auf den Markt gebracht und seit vielen Jahrhunderten von Musikinstrumentenbauern sehr geschätzt. Die Maserung entsteht durch einen wellenförmigen Verlauf der Holzfaser in Längsrichtung. Es ist DAS klassische Holz für feinste Violinenböden und Gitarrendecken, aber auch in der Kunsttischlerei wird es für feinste Arbeiten verwendet. Ahorn, Vogel-augenahorn Das Holz dieses aus Kanada und
Nordamerika stammenden Baumes (Acer sacchaurum), Hard Maple, ist sehr
hart, feinporig und von schöner heller Farbe. Aus seinem Saft wird
Ahorn-Zuckersirup gewonnen. Amaranth (Peltogyne paniculata), auch Purpur- oder Violettholz genannt, kommt aus Surinam, Guyana und Mexiko. Frisch eingeschnitten ist es stumpf grau, die Farbe verwandelt sich aber schnell in ein schönes, tiefes violett. das holz ist sehr hart und dicht. Weil das Holz sehr kostbar ist, wird es nur für hochwertigste kleine und feine Holzarbeiten genutzt. Gelbes Amboina- Maser (Pterocarpus indicus) kommt aus Südostasien, Indonesien und ist eines der seltensten und teuersten Hölzer der Erde. Die Maserknollen sind oft ohne größere Fehler, Löcher oder Einwüchse und sind daher für die Furnierherstellung äußerst gefragt. Amboina- Maser war um 1920 ein begehrtes und häufig verwendetes Holz der Art-deco-Epoche. Auch war es das erste Maserholz, das Rolls Royce für Armaturenbretter verwendete- es war stets ein echtes Luxusholz! Nach der Oberflächenbehandlung zeigt Amboina- Maser eine Tiefe und Lebendigkeit, die man von anderen Maserhölzern nicht kennt. Die Farbe ist ein tiefes Gelborange mit sehr feiner Maserung. Beefwood (Grevillea striata) kommt von einem in Steppen und Wüstengebieten Südwest- Australiens wachsenden Baum mit winzigen, nadelförmigen Blättern. Er liefert ein sehr hartes und dichtes Holz mit ausgeprägt attraktiver Zeichnung, von rötlicher bis dunkelroter Farbe und auffälligen Spiegeln im Radialschnitt, es wird in Australien zur Herstellung von Bumerangs verwendet. Seinen Namen soll es wegen seiner farblichen Ähnlichkeit mit einem Stück gut abgehangenen Rinderfleisch erhalten haben. Aufgrund seiner einmalig attraktiven feinen, wie gewoben wirkenden Mikro-Struktur paßt es sehr gut zu edlen Damastklingen und anderen Messern. Karelische Maserbirke (Betula pendula) kommt aus der Grenzregion zwischen Rußland und Ostfinnland und wird dort sehr geschätzt. Es ist dort DAS klassische Holz für die Messergriffe der Skandinavier, es ist sehr hart und dicht. Die Vorkommen sind jedoch sehr begrenzt. Immer handelt es sich nur um vereinzelte Maserstämme in Hunderten normaler, die diese Wuchsform ausgebildet haben. Satiné rubane, Bloodwood (Brosimum
paraense) kommt aus Guyana, Surinam und Venezuela, ist eine Holzart des
Amazonas und wird dort vergleichsweise selten angetroffen. Es wird dort auch als
Muirapiranga (Blut des Piranhas) bezeichnet . Bocote (Cordia gerascanthus), auch Rio-Grande- oder Mexiko-Palisander genannt, ist ein dekoratives südamerikanisches Hartholz. Die einmalig schöne Maserung zeigt dunkelbraune bis schwarze Adern auf goldgelbem bis kaffeebraunem Grund. Aufgrund seines natürlichen Ölanteils hervorragend für Messergriffe geeignet und auch sehr gut polierbar. Buchsbaum (Buxus sempervirens) ist ein immergrüner sehr langsam wachsender Laubbaum, der in unseren Breiten selten das Format eines Baumes erreicht, als Strauch jedoch überall zu finden ist. Das Holz ist von gelblicher Farbe, oft von graublauen Adern durchzogen und besitzt eine ungewöhnliche Härte und Dichte, und ist sehr gut polierbar: Es ist das härteste und schwerste einheimische Holz und wird im Instrumentenbau (Blasinstrumente, Wirbel und Griffbretter von vor allem historischen Streich- und Zupfinstrumenten), für Schachfiguren, Pfeifenköpfe, Griffe, Werkzeuge und im Modellbau sehr geschätzt. Cocobolo, auch Granadillo genannt (Dalbergia retusa) kommt in kleinen Mengen aus Costa Rica und Nicaragua nach Europa. Das Kernholz dieses echten Palisanders ist orange- rot- bis dunkelbraun und von schwarzen Adern durchzogen. Seine auffällige Maserung gleicht oft den abstrakten Mustern wie Landschaftsbildern oder Spinnennetzen, die sonst nur bei einem nahen Verwandet, dem Rio-Palisander (Dalbergia nigra) vorkommen. Durch seinen hohen Ölgehalt ist die Oberfläche dicht und wachsig glänzend, es lassen sich sehr gute Polituren erzielen. Ausgesprochenes Luxusholz für Messergriffe, Füllhalter, Stifte und Kulis. Rarität! Chakte Kok, auch Red Heart genannt, (Sickingia salvadorensis) ist eine selten schöne und mit keinem anderen Holz vergleichbare Rarität aus den tropischen Wäldern Südyucatans (Mexiko), zeigt eine einmalige schöne tiefrote bis feuerrote Farbe, altert zu Karminrot und ist manchmal mit feinen fast violetten Adern durchzogen. Chakte Kok (=rotes Holz) gleicht in seiner Farbintensität keinem anderen Holz auch nur annähernd, die Farbe sollte aber durch Lichtschutzlack vor starker UV-Strahlung geschützt werden. Owohl von allerhöchster Witterungsbeständigkeit wie Teak, wird Red Heart wegen seiner dekorativen Wirkung nur im Innenbereich eingesetzt. Ebenholz (Diospyros ebenum) ist seit Jahrhunderten eines der geschätztesten Hölzer überhaupt, schon die Ägypter verwendeten es für wertvolle Arbeiten. Sehr dicht und hart, zeigt es einen einmalig schönen, fast metallischen edlen Glanz. Ebenholz ist schön dunkel in der Farbe, feinporig und läßt sich sehr schön polieren. Wie immer bei Ebenholz können ab und zu helle Einschlüsse oder Flecken vorkommen. 1-A Sortierung! Weißes Ebenholz (Diospyros
embryopteris) wird auch "Royal White Ebony" genannt. Ebenholz, weiß getüpfelt auch, hier in einer attraktiven Maserungsabnormität: Getüpfelt! Eisenholz (Swartzia madagascariensis) ist ein tief Braunrot bis schwarzbraunes, extrem hartes Holz mit gelblichweißem Splint. Es ist sehr dicht, ziemlich elastisch und sehr schwer. Die Esche (Fraxinus excelsior) ist ein weit verbreiteter einheimischer Baum mit vorzüglichem hartem und elastischem Holz von heller weißlicher bis gelblicher Farbe, im Alter entwickeln reife Bäume einen braunen Farbkern, der optisch sehr dem Olivenholz gleicht (Olivesche). Die eher selten an Eschen vorkommenden Maserknollen sind oft rissig und wild gemasert, aber von unvergleichlicher Schönheit. Der Name Goldfield (Eucalyptus spp.) bezeichnet nicht unbedingt eine eigene Holzsorte, sonder ist der Name einer Region mit Goldvorkommen im Westen Australiens. Goldfield-Maser ist sehr dicht, hart und schwer (ca. 1200kg/m3) und hat als einziges Australisches Maserholz keinerlei Risse, Löcher oder Harztaschen. Die Farbe reicht von einem hellgelben Randbereich zu wolkenartig dunklen grau-braun-rötlichen Farbtönen mit unvergleichlich feinen Augen! Grenadill (Dalbergia melanoxylon) wird auch als Mozambique- Ebenholz bezeichnet, obwohl es kein Ebenholz ist, sondern zu den Palisandern gehört. Seit Jahrhunderten gehört das extrem schwere (ca. 1400 kg/m3) und harte, fast schwarz- violette Holz zu den Favoriten der Instrumentenbauer (Klarinetten)! Im Gegensatz zu Ebenholz zeigt Grenadill eine deutlich sichtbare feine schwarze Zeichnung auf violett- dunkelbraunem Grund. Imbuia (Ocotea porosa) stammt aus dem Süden Brasiliens und ist ein mittelhartes und -schweres Holz, das sich hervorragend bearbeiten läßt. Wegen seines charakteristischen, angenehm pfefferartigen Geruchs bei der Bearbeitung wird es auch als Pfefferholz, wegen seiner Farbe auch als brasilianischer Nußbaum bezeichnet, ohne deswegen mit den Nußbäumen verwandt zu sein. Die Farbe von Imbuia ist gelblich-oliv bis schokoladenbraun, auf dunkles Nußbraun nachdunkelnd, meistens gestreift, manchmal sogar sehr schön gemasert mit wildem Maserungsverlauf wie hier. Das Holz ist sehr beständig und wird für hochwertige Drechseleien, kunsthandwerkliche Arbeiten, Gewehrschäfte und Messergriffe verwendet. Lapacho, Ipè, grünes Ebenholz (Tabebuia avellanedae) kommt aus dem tropischen Südamerika und ist ein sehr hartes, ungewöhnlich gefärbtes Holz: im Rohzustand ist es grünlich gelb mit feiner Struktur, es zeigt einen feinen Schimmer, der durch mineralische Einschlüsse verursacht wird. Die Rinde wird für vielfältige Heilwirkungen eingesetzt, das Holz enthält heilendes Lapachol, das sich als glitzernder grüner Staub auf dem Holz absetzt. Königsholz (Dalbergia cearensis), auch Violettholz oder Veilchenholz genannt, ist ein Sammelbegriff für diverse besonders schöne Palisanderarten. Der Name soll sich von dem Privileg der Stammeskönige ableiten, diese Hölzer zu verkaufen. Das Holz ist sehr hart, schwer und feinporig, hellbraun bis dunkelbraun-violett gestreift und wirkt äußerst dekorativ, läßt sich sehr gut zu hochwertigen Produkten verarbeitet. Kuba- Mahagoni (Swietenia mahagoni) stammt aus der Karibik. Auch als Inselmahagoni bezeichnet ist dieses das einzig "echte" Mahagoni, die riesige Wertschätzung und Nachfrage haben dieses Holz aber fast ausgerottet. Das Holz ist unvergleichlich schön in Struktur und Farbe, diese nimmt durch Lichteinfluß ein seit Jahrhunderten sehr geschätztes frisches Rosarot bis zu tiefem Dunkelrot mit unglaublichem Lüster und Lichtspiel an. Eine echte Rarität für allerfeinste Arbeiten!!! Diese Rohlinge wurden aus antiken Möbelteilen vom Anfang des 19. Jhdts geschnitten! Kuba- Mahagoni (Swietenia mahagoni) stammt aus der Karibik. Auch als Inselmahagoni bezeichnet ist dieses das einzig "echte" Mahagoni, die riesige Wertschätzung und Nachfrage haben dieses Holz aber fast ausgerottet. Das Holz ist unvergleichlich schön in Struktur und Farbe, diese nimmt durch Lichteinfluß ein seit Jahrhunderten sehr geschätztes frisches Rosarot bis zu tiefem Dunkelrot mit unglaublichem Lüster und Lichtspiel an. Eine echte Rarität für allerfeinste Arbeiten!!! Makassar (Diospyros celebica) gehört zu den farbigen Ebenhölzern und ist für hochwertige Innenausbauten wie für kunstgewerbliche Arbeiten höchst gefragt. In seinen mechanischen Eigenschaften gleicht es sehr dem schwarzen Ebenholz, ist aber um ein vielfaches seltener und damit teurer als schwarzes Ebenholz - Makassar gehört zur Zeit mit zu den teuersten Hölzern des Handels. Mooreiche (Quercus robur) ist keine spezielle Holzart, sondern bildet sich aus abgestorbenen Eichenstämmen, die nach ihrem Absterben in Mooren und Sümpfen unter Wasser gelegen haben. Unter Sauerstoffabschluß verrotten diese nicht, sondern verfärben sich über Jahrhunderte und -Tausende von hellgrau über dunkelbraun, blaugrau bis zu tiefschwarzer Farbe. Gerbsäure im Eichenholz reagiert mit Eisenionen im Grundwasser, die das Holz stark verfärben. Das Alter solcher subfossilen Eichen liegt zwischen 500 und 2000 Jahren. Mooreiche ist sehr selten und damit teuer, denn das Problem besteht in der Trocknung: diese ist außerordentlich heikel und fast immer mit Rißbildung verbunden. Daher kommt Mooreiche nur für hochwertige kleinere Kunsttischlereiarbeiten in Betracht. Mun-Ebenholz, Vietnam-Ebenholz
(Diospyros mun) wächst nur in Vietnam und vereinzelt in Laos und ist in
diesen Ländern ein seltener, sehr vereinzelt langsam wachsender Baum von . Das
Holz ist sehr attraktiv zweifarbig braun-Schwarz geadert, doch können auch weit
weniger schöne grau-grüne Farbtöne das Aussehen bestimmen. Als beste Qualität
gilt das fein und ebenmäßig gestreifte Kernholz mit karamelgelben und
tiefschwarzen Streifen in gleichmäßigen Mustern. Musk-Maserholz (Olearia argophylla)
stammt von einem kleinen Baum aus Tasmanien, der dort als „Gänseblümchenstrauch“
(Daisy bush) bekannt ist, einem blühenden Strauch oder Baum, der zu einer Höhe
von 5 bis 10 Metern heranwachsen kann. Die stumpf grünen Blätter mit weißer
Unterseite und die Blüten riechen leicht moschusartig, der Baum entwickelt im
Frühjahr große Blütenstände voller attraktiver, kleiner cremefarbener Blüten.
Europäischer Nußbaum (Juglans regia)
wächst in fast ganz Mittel- und Südosteuropa, ist aber ein vergleichsweise
seltenes Holz: meist haben nur wenige reife Bäume aus Hunderten wirklich schönes
dunkel gemasertes und schwarz gezeichnetes Kernholz, die meisten Stämme liefern
unansehnliches Holz. So erzielen schöne starke Stämme immer wieder
Spitzenpreise, die die Preisregionen teuerster Exoten erreichen. Der Olivenbaum (Olea europaea) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeerraumes: überall dort, wo keine extremen Klimaschwankungen und Frost herrschen, fühlt er sich wohl und kann Tausende Jahre alt werden. Das Holz zählt sicher zu schönsten Hölzern überhaupt und ist von einer unglaublichen Vielfalt geprägt. Das Holz läßt sich trotz seiner Härte exzellent bearbeiten, es läßt sich leicht schneiden und sogar gut schnitzen, wobei der bei der Bearbeitung entstehende Duft der Inhaltsstoffe ein ganz besonderes Erlebnis darstellt. Das hier angebotene Holz kommt aus Wurzelstöcken aus dem Libanon! Afrikanisches Padouk (Pterocarpus spp.), auch Korallenholz genannt, ist ein sehr hartes, dichtes und wohlklingendes Holz hauptsächlich aus Kamerun, Westafrika, welches durch seine ungewöhnliche Farbe auffällt: frisch eingeschnitten hat Padouk eine hell und kräftig leuchtende Orange-Rote intensive Farbe. Santos Palisander (Machaerium scleroxylon), auch Morado genannt, stammt aus Südamerika (Bolivien / Brasilien). Santos-Palisander ist ein dicht gewachsenes, ziemlich schweres Holz. Das Kernholz ist gelblichbraun mit teils heller, überwiegend aber dunkler bis praktisch schwarzer, unregelmäßiger Maserung. Das Holz wurde nach dem Exportverbot von Rio-Palisander wegen seiner Ähnlichkeit als Ersatz auf den Markt gebracht Rotes Palmenholz, auch Palmira genannt (Cocos nucifera) stammt von mehreren Palmenarten, oft aber von der Kokospalme und kommt aus Südostasien in den Handel. Das Holz ist sehr hart, eher spröde und von gelb-rötlicher Farbe, mit dunkleren roten bis fast schwarzen Streifen als Maserung. Als Holz von Palmen sind immer nur schmale Segmente des äußeren Stammes im Handel, das innere "Kernholz" ist weich und nicht verwendbar. Die Struktur von Palmenholz ist komplett anders als bei normalen Hölzern, besonders interessant sieht die Hirnholzansicht aus! In der Art-deco-Epoche wurden mit solchen ungewöhnlichen Hölzern äußerst exklusive Möbel gebaut! Schwarzes Palmenholz , Black Palmira (Caryota spp.) wird aus vielen Ländern der Tropen importiert, z.B. aus Sri Lanka. Das Holz ist sehr hart, von kaffeebrauner bis fast schwarzer Grundfarbe, das besondere Aussehen erhält es durch eingelagerte kurze schwarze Streifen. Bei Palmenholz ist besonders die Hirnholz- Ansicht einzigartig schön, es gibt kein vergleichbares anderes "Holz": eigentlich sind Palmen botanisch gesehen keine Bäume, sondern Gräser, das erklärt auch, wieso es (wie beim Bambus) nur im äußeren Stammbereich verwendbares "Holz gibt". Das Innere ist weich, oft faul und nicht verwendbar. Perlholz (Roupala cordifolia),
auch Elfenholz genannt, ist ein aus Südamerika stammendes mittelschweres Holz
mit einer einzigartigen, unverwechselbaren Struktur: die Oberfläche ähnelt einem
dreidimensional wirkendem Muster von aneinander gereihten Perlen- daher der
Name. Diese "Perlen" sind nur im Radialschnitt sichtbar, es sind große
Markstrahlen, vergleichbar den Spiegeln der Eiche -nur sehr viel schöner und
gleichmäßiger angeordnet. Die silbrigen "Perlen" glänzen je nach Lichteinfall
verschieden stark und machen das Holz besonders attraktiv. Pink Ivory (Rhamnus zeyheri) wird das Holz eines nur im südlichen Afrika (Simbabwe, Mosambik, Ost-Südafrika) wachsenden Baumes wegen seiner wohl einzigartig rosaroten Farbe genannt, die große Härte und Dichte des Holzes haben ihm den Namen "Rosa Elfenbein" eingetragen. Pink Ivory wird auch das "Königliche Holz" der Zulus genannt, nach historischen Berichten war es nur dem Häuptling und seinen Söhnen erlaubt, dieses Holz zu besitzen; alle anderen (auch Fremde) sollen für einen Verstoß gegen diese Regel mit dem Tode bestraft worden sein. Heute ist der Besitz dieses Holzes weit weniger gefährlich, doch wegen der Seltenheit werden auch heute noch königliche Preise für dieses Holz verlangt und gezahlt! Pockholz (Guaiacum spp.), auch Lignum Vitae, Guajakholz, Franzosenholz oder Gajac genannt, stammt aus Mexiko, Mittelamerika und der Karibik. Die Farbe ist frisch eingeschnitten gelblich-grün-braun, nimmt an der Luft eine tiefgrüne Farbe an, der Splint bleibt gelblich. Es ist extrem widerstandsfähig gegen Abnutzung, sehr harzreich und trocknet langsam. Pockholz findet technisch vor allem für mechanisch hoch beanspruchte Teile Verwendung, etwa für Hobelsohlen, Zahnräder, Schiffs-Wellenager, Kegel- und Bosselkugeln, diese arbeiten selbstschmierend durch den hohen Öl- und Harzgehalt des Holzes. Redwood-Maserholz (Sequoia sempervirens) vom kalifornischen Mammutbaum wächst meist in Knollen am Wurzelansatz des Stammes, viele der Bäume erreichen ein biblisches Alter von bis zu 2000 Jahren. Das fein und edel gemaserte Holz ist sehr leicht und relativ weich, besitzt jedoch eine Dauerhaftigkeit und Verwitterungs- beständigkeit, die z. B. unserer einheimischen Eiche haushoch überlegen ist: Die hier verkauften Hölzer stammen oft von den Wurzelstümpfen der um 1900 geschlagenen Stämme- die Wurzel eines solchen Riesen bleibt in der Erde völlig unverrottet und wird heute ausgegraben und verarbeitet! Die Robinie (Robinia pseudoacacia), falsche Akazie, ist ein um 1630 durch Jean Robin (1579 - 1662) aus Nordamerika nach Paris eingeführter Baum, der sich danach fast ganz Europa und Asien erobert hat. Sein Holz ist von gelblich-grüner Farbe und mit guten Eigenschaften nur so gespickt: Robinienholz ist das wohl dauerhafteste einheimische Holz, deutlich langlebiger im Freien als das des Sinnbilds der Beständigkeit, der Eiche. Dabei ist es sehr elastisch und zäh, dicht, sehr hart, wenig schwindend und sich kaum verziehend. Bei Bogenbauern sehr beliebt, ist seine Anwendung im Möbelbau dagegen eher selten. Rosenholz (Dalbergia variabilis), bois de rose, hat seinen Namen sicher dem intensiven Duft zu verdanken, der bei der Bearbeitung des Holzes entsteht. Biologisch gehört es zu den Palisanderhölzern; sein Beiname Bahia-R. benennt den Hauptausfuhrhafen im Nordosten Brasiliens. Das Holz ist hart und schwer, die Stämme bleiben sehr dünn (ca. 25 cm Durchmesser sind schon riesig), im Kern von gelbrosa blasser Farbe bis zu fast schon violett-roter intensiver Färbung, oft von einem Goldton überfangen und meistens stark gestreift. Ostindisches Satinholz, (Chloroxylon swietenia) wird auch als Zitronenholz , Atlasholz oder Seidenholz bezeichnet. Der Baum wächst auf Sri Lanka und in Vorderindien, er erreicht keine großen Durchmesser und Stammlänge. Das Holz ist von schön intensiv gelber Farbe und zeigt aus der Nähe einen wirklich einzigartigen schimmernd seidigen Glanz, der an das Changieren teurer Seidenstoffe erinert und sicher Namensgebend war. Entgegen landläufiger Meinung hat Satinholz überhaupt nichts mit Zitrusbäumen zu tun, allein die gelbe Farbe hat dem Holz zu dem irreführenden Namen Zitronenholz verholfen. Die Verwendung des kostbaren Holzes war klassischerweise für kleine, als Galanteriewaren bezeichnete kunsthandwerkliche Holzgegenstände wie z.B. Handschuhkästchen, Bürstenrücken und für Drechslerarbeiten. Schlangenholz (Piratinera guianensis)
ist auch als Leopardwood bekannt.ist eines der faszinierendsten Hölzer der
Nordküste Südamerikas. Das Holz ist äußerst hart, schwer und dicht, von
rotbrauner Farbe und im Idealfall durch fast schwarze, radial gerichtete dunklen
Flecken gleichmäßig durchzogen. Schlangenholz gehört zu den sehr teuren und
schwer in guter, rissfreier Qualität zu beschaffenden Hölzern, das Ergebnis
einer Arbeit mit diesem schönen Holz ist aber immer den Aufwand wert, es gibt
einfach kein vergleichbares anderes Holz für edle Arbeiten! She-Oak (Allocasuarina fraseriana)
wird auch Cris-Cros-Eiche, Australische Wüsteneiche oder Seideneiche (lacy
sheoak) genannt. Sheoak ist eine weit verbreitete Baumart und vorwiegend in
Eukalyptus- und Banksiawäldern in der Provinz Victoria im westlichen Australien
zu finden. Das Holz dieses Baumes hat eine gewisse Ähnlichkeit mit europäischer
Eiche, ist aber in keiner Weise mit dieser verwandt. Die Steineiche (Quercus ilex) ist ein sehr alt werdender immergrüner Laubbaum aus dem Mittelmeerraum und hat sehr hartes, dauerhaftes und äußerst interessant gemasertes Holz. Struktur und Maserung dieses wirklich schönen hochwertigen und steinharten Holzes sind wirklich sehr ungewöhnlich: die Bandbreite ist so groß, daß man eigentlich nur die riesigen Spiegel und eine wie geflochten aussehende Struktur als typisch anführen kann. Der (in Portugal unter Naturschutz stehende) Baum, von dem das Holz stammt, war sehr alt und hat vereinzelt die für den Mittelmeerraum typisch vorkommenden winzigen Löcher durch Insekten, die nicht mit unserem Holzwurm zu vergleichen sind, da sie den lebenden Baum befallen! Auf jeden Fall eine echte Rarität! Der Tamarindenbaum (Tamarindus
indica) ist ein ca. 20 Meter groß werdender immergrüner Baum, der in allen
tropischen Gebieten Afrikas und Asiens heimisch ist. Der Baum spielt in
vielfältigster Weise eine große Rolle für die Menschen seiner Region: sein Holz,
Früchte, Rinde, und Blätter finden in jeder erdenklichen Weise Eingang in das
Leben der Menschen. Thuja- Maser-Holz (Tetraclinis articulata) heißt das Holz des in den Gebirgsregionen des Atlasgebirges von Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien) wachsenden Sandarakbaums, das Holz verbreitet bei der Bearbeitung einen angenehmen aromatischen Geruch, ist fein und engjährig gewachsen und von mittelbrauner bis schokoladenbrauner Farbe. Das Maserholz ist von feinen Augen strukturiert und nimmt sehr schöne Polituren mit lüsterartigem Glanz an. Wacapou, auch Brownheart genannt (Vouacapoua americana) stammt von einem Baum, der in Brasilen, Surinam und Frz.-Guyanna wächst und ein sehr dauerhaftes, hartes Holz produziert. Die Farbe des Holzes reicht von hellbraun bis dunkel-Schokoladenbraun, oft ist das Holz sehr fein geriegelt und strukturiert, mit einem feinen Lüstereffekt. Yellow Box (Eucalyptus melliodora) wird das Holz eines in Südost-Australien wachsenden Baumes genannt, der der Eukalyptusfamilie angehört. Der Baum ist bekannt für seine Massen an honigduftenden Blüten und wird ca. 30 m hoch, entwickelt dabei sehr festes, hartes Holz, das gegen alle natürlichen Schädlinge resistent ist. Den Namen hat es durch seine gelbe Farbe bekommen, das fein gemaserte Holz von Maserknollen gehört zu den sehr gesuchten Raritäten des Holzgeschäfts! Ziricote (Cordia dodecandra) wird auch als Canalete oder Sirikote bezeichnet und aus Mexiko und angrenzenden Ländern Südamerikas wie Guatemala und Belize exportiert. Obwohl kein echtes Palisander, erinnert das Holz stark an Rio-Palisander und zeigt einige der typischer Maserungen wie landschaftsähnlich geschichtete Strukturen und wie hereingemalt wirkende irreguläre Farbverläufe, die nicht wie bei anderen Hölzern den Jahresringen folgen. Verwendung findet Ziricote für Messergriffe und Schreibgeräte! Der einheimische Zwetschgen- oder Pflaumenbaum (Prunus domestica) stammt ursprünglich aus dem Orient, wächst überall in Mittel- und Südeuropa und wird in Deutschland seiner Früchte wegen häufig kultiviert. Doch nicht nur die den meisten vertraute kulinarische Seite mit Marmeladen, Zwetschgenwasser und Knödelfüllungen ist bemerkenswert: Das dichte, harte und relativ schwere Holz hat einen hellgelblichen Splint, das Kernholz ist dagegen rotbraun bis leicht violettfarben. Es nimmt im Alter einen wunderschönen tiefdunkelroten Ton an, der oft von Mahagoniholz kaum zu unterscheiden ist . Das Holz wird gern zu Spunden, Blasinstrumenten, Messerheften und für feinen Schmuck verwendet, auch im Möbelbau wurde es wegen seiner für einheimische Hölzer exotischen Farbe gern als Furnier in Intarsien, aber auch flächig und seltener massiv verarbeitet.
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